Podiumsdiskussion in der KHG am Donnerstag

Im Rahmen der “Aktion Pinguin“ haben am Donnerstag, den 21.01.10 Studierende der Universität Würzburg die Podiumsdiskussion zum Thema Bildungsgerechtigkeit „macht – geld – bildung(?)“ besucht, selbstverständlich elegant gekleidet. Man darf auf Ergebnisse gespannt sein.

    14 Responses to “Podiumsdiskussion in der KHG am Donnerstag”

    1. anke says:

      Ihr habt alle eine Nonne (“Pinguin”) dabei, um darauf aufmerksam zu machen, dass früher Bildung im Kloster stattfand, dem gleichzeitig der Grund und Boden gehörte, während die Kirche mächtig bestimmte?

    2. Walter Ulbricht says:

      “Niemand hat die Absicht einen Hörsaal zu besetzen!
      Darauf gebe ich ihnen mein Ehrenwort,ich wiederhole, mein Ehrenwort! “

    3. Jan says:

      @anke:
      Die Verkleidung war angedacht um ein Kontrapunkt zu den närrischen Aktionen zu setzen: Wir als ernstzunehmende Diskussionspartner. Denke das wurde bei beiden Podiumsdiskussionen deutlich, in denen die Aktivisten die meisten Redebeiträge lieferten – und keine schlechten, meines Erachtens (auch wenn die Macht Geld Bildung (?) Diskussion leider etwas einseitig bei den Studiengebühren/Finanzen der Uni hängen blieb).

    4. hot milf says:

      was war der sinn der aktion punguin?

    5. Jan says:

      Was kam für euch raus?
      Vor der Podiumsdiskussion dachte ich, der Investitionsbedarf an bayrischen Hochschulen betrage 1,5MRD €. Jetzt hat Herr Forchel die Zahl 4MRD€ genannt.

    6. anke says:

      @Jan
      Du hast mich völlig missverstanden!

    7. TS says:

      Eine Erkenntnis war:

      Prof. Forchel sinngemäß: 10% des finanziellen Studienaufwands für Studiengebühren sind ja echt nicht viel…

      60 k€ 1 Studium/pP, 5 k€/pP dazu Studiengebühren (knapp 10%)
      160 M€ Uni-Etat/pa, 14 M€/pa davon Studiengebühren (knapp 10%)

      Ein Studium für finanziell schlechter gestellte:
      Kann die Durchführung von knapp 10% abhängen? -In Worten fünftausend Euro- Bestimmt!

      Gute Forschung und Lehre:
      Kann es sich ein Staat leisten, deren Durchführung wegen 10% komplett scheitern zu lassen? Bestimmt nicht!

      Verdammt 10% sind doch nicht viel wenn man MUSS…

    8. TS says:

      Zur Aussage von Jan:
      Ach ja, stimmt es sind ja ein Paar Milliarden wirklich nötiger Aufwendungen (Gebäude, Infrastruktur, Renovierung, Instandsetzungen… was noch??) im Argen. Was man auch bei uns sieht, zweifelsohne.

      ABER:
      Habe ich eigentlich die Aussage von Prof. Forchel richtig verstanden, dass Bayern für 100e Millionen an Investitionen nur bereit ist, wenn es nicht “verärgert” wird, durch die Bitte, die Studiengebühren (ein Paar läppische Millionen^^) abzuschaffen??

      Mein Mitgefühl für die Unileitung, wie sie da von ein Paar Politikern gegen die Studierenden ausgespielt wird.

    9. anke says:

      @TS
      Ewiger Nörgler! Die brauchen das Geld an anderen Stellen einfach dringender, z.B. für die Finanzierung des Steuernachlasses für Hotels, für die BayernLB und so. Bloß mal die aktuellen Geschichten.
      Das siehst du schon, dass sowas unbedingt Vorrang hat!
      Und jetzt kommen da so nervige Bürger und wollen, dass ihre gewählten Repräsentanten auch ihre Meinung vertreten. Ja, wo kämen wir denn da hin!
      Also rechnen sie uns so lange etwas vor, bis uns Hören und Sehen vergeht (k€), dann erklären sie uns für dumm und unfähig, weil wir ja nicht mal das einfachste Zeug blicken. Verschämt kehren wir in unsere Kate zurück und bestreuen unser Haupt mit Asche…

    10. Falk says:

      @hot milf:
      Der Sinn der “Aktion Pinguin” war, durch zahlenmäßig hohes Auftreten das breite Interesse der Studierenden an der Hochschulpolitik bildhaft zu machen und durch uns durch die Verkleidung als ernste Verhandlungs-partner zu präsentieren,im klaren Kontrast zur BOLOGNAise am Dienstag ;)

      Mit solidarischen Grüßen,
      Ganfalk der Weisse

    11. muh says:

      Was bitte ist k-Euro?

    12. TS says:

      k steht für Kilo = Tausend.
      M steht für Mega = Million.

      Es kommt ja nicht auf die Nullen an, sondern auf die Verhältnisse:)

    13. muh says:

      sagt:Danke.

    14. anke says:

      @TS
      Bist du sicher, dass es nicht auf die Nullen ankommt? Ich erlebe sie immer als echte Qual, aber nicht die Nullen DER Hunderter oder Tausender, sondern die, die ZU Hunderten und Tausenden ihr Unwesen treiben… ;-)